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DORIS BANK
Meine Keramiken sind schlicht in Form, Farbe und Dekor. Sie betonen die Natürlichkeit des Materials. An den unglasierten Aussenflächen lassen sich Texturen und Modellierspuren ertasten.
Jedes Stück wird aus weichen Porzellan- bzw. Tonplatten mit der Hand geformt und modelliert.

PORZELLAN
Durch die schamottierte Porzellanmasse erhält die unglasierte Aussenfläche eine feine Textur. Ein gewisser Verzug der Stücke beim Brand ist in die Gestaltung einbezogen. Es entstehen so weiche, organische Formen. In den Innenflächen mit farbigen oder transparenten Craqueléeglasuren versehen und bei 1250°C gebrannt sind die Schälchen, Becher, Teller und Dosen wasserdicht. Die Glasurfarben AQUA, ORANGE, NILGRÜN, GELBGRÜN, ROSA und NATUR können miteinander kombiniert werden und schaffen immer wieder neue Atmosphären.
Die Glasurfarben MEERGRÜN, APRICOT und STEINGRAU betonen effektvoll die handgedrückten Oberflächen der Porzellanschalen.

PORZELLAN GOLD
Aus Porzellan handmodellierte Unikate in Natur, oder mit feinstem Gelbgold von Hand vergoldet.
Die seidenmatten Goldoberflächen bilden einen edlen Kontrast zum naturbelassenen Porzellanscherben.
Die dekorierten Teller und Platten sind überzogen mit einerStruktur aus Gold, jeder Pinselstrich wird wie ein Goldfaden über den Teller gelegt.
Vergoldete Pfifferlinge und Karotten bringen Glück oder dienen als edle Tischdekoration.
Diese luxuriösen Objekte sind lebensmittelecht und wasserdicht.

PORZELLAN LIGHT.
Nach vielen Versuchen und Rückschlägen ist es mir dank jahrzehntelanger Erfahrung gelungen dieses extrem transluzente Porzellan per Hand zu filigranen Objekten zu formen.
Aus hauchdünn gewalzten Porzellanplatten werden so Schalen, Becher und Tässchen gefaltet.
Sakebecher und Teeschalen werden modelliert und gedrückt.
Die dünnwandigen Gefäße lassen an den sich überlappenden Stellen faszinierende Licht- und Schatteneffekte entstehen.
Transparente Glasuren und hauchzarte Farbtöne in Achatgrün und Celadon glänzen im Inneren der Objekte und werden vom Licht durchdrungen.

PORZELLAN DEKOR
Die handmodellierten Schalen und Platten sind mit Pflanzenmotiven von Hand bedruckt.Die Motive MYRTE, LINEA, ANIS und ALLIUM liegen unter einer transparenten Craqueléeglasur und scheinen in dieser zu schwimmen. Alle Dekoremotive lassen sich mieinander und zusätzlich auch mit den Schälchen, Bechern und Löffeln in NATUR elegant kombinieren.

BOTANIC.
Diese Serie in natürlichen, harmonischen Farbnuancen wie Cacao, Palmgrün, Oliv und Bananengelb läßt eine frische und zugleich entspannende Stimmung entstehen.
Zu dünnen Platten gewalzter Ton wird zu quadratischen und rechteckigen Schalen,und zu Bechern und Vasen gefaltet.
Bei 1250° Grad dicht gebrannt erhält der cacaofarbene Ton eine weiche, samtige Öberfläche und bringt die hochglänzenden Glasuren in warmen Grüntönen zum Leuchten.

METAL
Die großen Objekte sind aus Steinzeugton aufgebaut und mit den Fingern sehr dünn gedrückt. Das plastische
Relief ist mit einer Metallhaut aus Kupfer- und Eisenoxiden überzogen.

SEPIA
Eine puristische Kollektion mit schlichten Formen aus oxydgefärbter Masse in dunklem Sepia mit effektreichen glänzenden Glasuren wie TÜRKIS, SCHIEFER, MOOS, ZEDER, oder ROSENHOLZ. Auch diese Linie lebt von dem charakteristischen Ausdruck des handgedrückten Unikats.
Durch die hohe Brenntemperatur sind die Stücke wasserdicht.

RAKU
Alle Aussenflächen sind naturbelassen und unglasiert, was durch den Rakubrand und die hiermit verbundene Schwarzfärbung des rohen Tons zu einem belebenden Kontrast zu den farbig glasierten Innenflächen führt.

RAKU DEKOR
Diese Objekte sind in der aus Japan stammenden Raku-Technik gebrannt.Bei den Dekormotiven OMBRA und EDERA liegt die schwarze Glasur reliefartig auf dem anthrazitfarbenen Raku-Scherben. Es entsteht ein Schattenspiel von Grau- und Schwarztönen. Die dekorierten Stücke ergänzen sich sehr gut zu Sets mit den Bechern, Löffeln und Schälchen in der Glasur BLACK.

Raku-Brand
Charakteristisch für das Raku-Brennen ist, daß die Stücke in einem Ofen in sehr kurzer Zeit ( z.B. bis 1050°C ) aufgeheizt, und sofort rotglühend mit einer Zange und feuerfesten Schutzhandschuhen aus dem Ofen geholt werden. Durch den enormen Temperaturschock entstehen in der Glasurschicht Risse, der typische Craquelée-Effekt. Anschließend wird der Gegenstand in eine Tonne mit brennbarem Material (z.B. Sägespäne) gesetzt. Die Tonne wird verschlossen und es kommt zur Rauchentwicklung. Hierbei lagert sich der Kohlenstoff im Ton ein und färbt das Stück schwarz. Je nach Größe verbleibt es zwischen einer halben und mehreren Stunden in der Tonne. Danach wird jedes Teil vom oft stark haftenden Ruß befreit und gründlich gewaschen.
Durch den gesamten Vorgang des Raku-Brennens, die sehr schnelle Aufheizzeit und dem enormen Temperaturschock sind die Keramiken extremen Bedingungen ausgesetzt. Nicht alle Stücke halten diese Strapazen aus. Jedes heilgebliebene Objekt ist immer wieder ein Erfolgserlebnis.